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Herbert und Willy Mederer

Am Anfang war die Nudel

Willy Mederer – Vater und Vorbild des heutigen Trolli Inhabers Herbert Mederer –beginnt nach dem Krieg seine süße Karriere erstmal mit der Produktion von Teigwaren. 1948 fällt der Startschuss für die Gründung des Süßwarenbetriebes. Denn nach der Währungsreform wird die Zuckerrationierung aufgehoben. Jetzt erst kann die süße Produktion starten. Naschkatzen sind begeistert von Mederers Pfefferminzfondant, Creme-Hütchen, Creme-Stangen und anderen Leckereien.
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Nachschub für Naschkatzen

Und weil Willy Mederers Süßwaren so beliebt sind, erweitert er das Sortiment um u.a. Brausewürfel, Kokosflocken, Gelee-Bananen, drapierte Mandeln und Erdnüsse. Später auch um Geleefrüchte, Pfefferminztaler und Schokoplätzchen. Diese vertreibt Mederer nun unter der Marke „Wilmed“. Der neue Name setzt sich aus den ersten drei Buchstaben seines Vor- und Nachnamens zusammen.
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Wie der Vater…

…so der Sohn. Die Nachfrage nach Leckereien der Marke Wilmed ist groß. Da ist jede Unterstützung gefragt. So packt auch Mederers 17-jähriger Sohn Herbert Mederer im Familiengeschäft kräftig mit an. Seine ersten Sporen verdient er sich bei der Firma seines Vaters, „Wilmed“, parallel absolviert er eine Konfektmacherlehre. Um sich auch für zukünftige Führungsaufgaben fit zu machen, sammelt er ein paar Jahre Auslandserfahrung in Frankreich und Österreich.

Jetzt kommt Trolli!

Das Familienunternehmen vertreibt mit ständig neuen Innovationen jede Langeweile auf dem Süßwarenmarkt. Fruchtgummi ist nun das neue Synonym für die moderne Naschkatze. Das schreit nach einem neuen Namen. Und der ist schnell gefunden: TROLLI! Trolle, das sind schrullige Waldwesen, die nett zu Kindern, aber bei Erwachsenen frech und zu Streichen aufgelegt sind. Das ist ab jetzt auch die Philosophie der Marke.
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Trolli goes USA!

1982 entsteht auch schon das erste Trolli Original - der saure Apfelring! Als fruchtige Ergänzung gibt es bald den Pfirsichring. Beide finden bis heute reißenden Absatz. Die lustig frechen Trolli Produkte treten ihren Siegeszug auch in die USA an. Als Firmenvater Mederer 1984 verstarb, übernimmt sein Sohn als geschäftsführender Gesellschafter die Leitung des Familienunternehmens. Trolli goes USA!

Geht’s noch verrückter?

Mederer sprüht vor außergewöhnlichen Ideen. Unablässig werden neue innovative Fruchtgummis im Hause Trolli entwickelt. Der neueste Verkaufshit unter den Fruchtgummis: „Wurrli“, ein knallbunter Wurm, der auf einer fortschrittlichen Drehbank aus Messing entsteht. Der junge Mederer ist beflügelt vom Erfolg seiner Kreationen und setzt seine Kraft ganz auf die Erfindung neuer Fruchtgummi-Kreationen. Sein absolutes Highlight: der Trolli Burger. Er besteht aus drei Lagen und begeistert jeden Fruchtgummi-Fan.
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Trolli gewinnt!

1993 entsteht der Top Seller unter den Trolli Originalen: die sauren Glühwürmchen, die bald zum Kult werden. Im selben Jahr wird Herbert Mederer für seinen Erfindergeist belohnt - er gewinnt den Candy Kettle Award! Nun richtet sich Trolli verstärkt international aus. Der Inhaber errichtet Produktionsstätten in Spanien und Indonesien und einen Abpackbetrieb in Tschechien.

Verstärkung gesucht

Die Nachfrage nach den frechen Gummibonbons steigt weiter. Die Trollifamilie sucht Verstärkung und integriert 1998 den Fruchtgummi Spezialist Efruti. Aus dieser fruchtbaren Verbindung entsteht Trolli Yo-Fruit - der erste gefüllte Fruchtgummi im Süßwarenkosmos. Zusätzliche Power kommt im Jahr 2000 von der Gummy Bear Factory mit Produktionsstätten in Boizenburg und Hagenow.

Trolli im Reich der Mitte

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Bauphase Hochregallager in Hagenow

Trolli steht auf der Sonnenseite der Fruchtgummiwelt. Und wächst munter weiter - in Richtung China. So entsteht eine weitere Produktionsstätte in Guangzhou, die Märkte in China, Fernost und im Mittleren Osten bedient. 2002 beteiligt sich Mederer erneut am amerikanischen Markt. Diesmal mit der Marke „e.frutti“, mit der er Märkte in den USA, Kanada und Mexico mit seinen verrückten Kreationen versorgt. In dieser Zeit kommen auch die Playmouse die Milch Kuh auf den Markt.

State of the Art

Immer auf dem neuesten Stand der Technik wird am Standort Hagenow ein top modernes Hochregallager eingeführt. Es zählt zu den modernsten Anlagen Europas! Damit nicht genug: auch die Produktion fährt auf technisch höchstem Niveau.